Lymphödeme – Ursachen, Symptome und Rolle der Kompressionstherapie

Ein Lymphödem entsteht, wenn sich eiweißhaltige Flüssigkeit (Lymphe) im Gewebe ansammelt. Ist das Lymphsystem geschädigt, kann die Lymphflüssigkeit nicht mehr ausreichend abtransportiert werden und staut sich, was zu sichtbaren und tastbaren Schwellungen führt. Die Erkrankung kann alle Körperregionen betreffen, tritt aber am häufigsten an den Beinen auf.

Symptome eines Lymphödems

  • Deutliche Schwellung an den betroffenen Stellen (vor allem Beine oder Arme)
  • Spannungsgefühl im Gewebe
  • Bewegungseinschränkungen, die den Alltag erschweren
  • Im Gegensatz zu anderen Ödemen verursachen Lymphödeme meist keine Schmerzen, können aber unbehandelt zu Fibrosen (Gewebeverhärtungen) oder Infektionen führen.
  • Die Erkrankung betrifft sowohl Frauen als auch Männer und kann in jedem Lebensalter auftreten.

Die Bedeutung der Kompressionstherapie beim Lymphödem

Die Kompressionstherapie ist eine der wichtigsten Maßnahmen bei der Behandlung von Lymphödemen. Sie unterstützt den Abtransport der Lymphflüssigkeit, stabilisiert das Gewebe und verhindert, dass die Schwellung weiter zunimmt.

Aktiv gegen Lymphödeme

Auch wenn ein Lymphödem nicht geheilt werden kann, bietet die richtige Kompressionstherapie in Kombination mit Lymphdrainage und Bewegungstherapie eine wirksame Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

 

Möchten Sie mehr über die Behandlung von Lymphödemen erfahren? Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail care@sanitaetshaus-feix.de oder telefonisch unter 09081/2941-13.

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